William Maillis wurde am 19. September 2008 in einem Vorort von Pittsburgh als Sohn von Peter Maillis, einem griechisch-orthodoxen Priester, und Nancy Maillis, einer Hausfrau, geboren. Die Familie war zutiefst religiös; der Haushalt war nach allen Berichten sowohl herzlich als auch intellektuell anspruchsvoll. William konnte mit zwei lesen. Mit drei beherrschte er die Multiplikation. Mit vier stellte er Fragen zur Astrophysik, die seine Eltern nicht beantworten konnten.
Er wurde mit sechs getestet und erreichte einen verifizierten IQ im Bereich von 180. Diese Zahl liegt bei den Standardinstrumenten nahe der Obergrenze. Mit sieben hatte er den Schulstoff der High School abgeschlossen. Mit acht nahm er an Vorlesungen am Community College teil. Mit neun war er als graduierter Student am Saint Petersburg College in Florida eingeschrieben — die Familie war aus akademischen Gründen umgezogen.
Die Presse kam erwartungsgemäß in Scharen. CBS, NBC und Fox News sendeten Beiträge. Griechische und griechisch-amerikanische Medien berichteten ausführlich. Religiöse Medien — insbesondere die orthodoxe und katholische Presse — widmeten der Geschichte ungewöhnlich wohlwollende Berichterstattung aufgrund von Williams erklärten theologischen Ambitionen. Sein Vater Peter steuerte die Familie nicht in Richtung religiöser Presse; die religiöse Presse kam zu ihm.
Was William von vielen anderen amerikanischen Mathematik- und Naturwissenschafts-Wunderkindern seiner Generation unterscheidet, ist die explizite Rahmung, die er seiner Arbeit gegeben hat. Er hat in mehreren Interviews gesagt, dass er die Astrophysik nutzen will — speziell die Erforschung des Ursprungs des Universums und der Implikationen kosmologischer Konstanten —, um einen wissenschaftlichen Fall für die Existenz Gottes zu untermauern. Das Argument ist in der Religionsphilosophie nicht neu; Feinabstimmungs-Argumente sind etabliert. Das ungewöhnliche Element ist die Ernsthaftigkeit, mit der ein Kind die akademischen Qualifikationen verfolgt hat, um das Argument professionell vorzubringen.
Er hat Bachelor, Master und doktorale Arbeiten in Astrophysik durchlaufen, alles noch als Teenager. Er hat auf religiösen und pädagogischen Konferenzen gesprochen. Er wurde im griechischen Fernsehen vorgestellt. The Atlantic hat ein Porträt über ihn veröffentlicht. Die Frage, ob seine theologische Ambition die standardmäßigen soziologischen Drücke der akademischen wissenschaftlichen Ausbildung überleben wird — Drücke, die historisch viele ehemals religiöse Wissenschaftler hervorgebracht haben und sehr wenige ehemals säkulare Wissenschaftler, die religiös wurden —, ist ein Teil seiner Geschichte, der im Jahr 2026 noch offen bleibt.
Was William Maillis neben seiner kognitiven Fähigkeit demonstriert, ist die Existenz eines zeitgenössischen amerikanischen religiösen Wunderkind-Archetyps, den die säkulare Hochbegabten-Literatur nicht angemessen behandelt hat. Die griechisch-orthodoxe Gemeinschaft hat insbesondere über Jahrzehnte begabte Kinder hervorgebracht, deren Familien die Begabungen auf theologische und humanistische, nicht eng STEM-bezogene Ziele ausrichteten. William macht beides. Die Kombination ist ungewöhnlich. Sie ist in seinem Fall auch produktiv.
“Ich möchte beweisen, dass Gott existiert. Ich möchte es wissenschaftlich tun.”— William Maillis, 9 Jahre, CBS Pittsburgh
“Er hat dieses Ziel seit seinem vierten Lebensjahr. Wir haben es ihm nicht auferlegt. Er hat es sich selbst auferlegt.”— Peter Maillis, Williams Vater
| Person | Land | Meilenstein | Alter / Wert |
|---|---|---|---|
| William Maillis | 🇺🇸 USA | Astrophysik | 9 J. Universität |
| Tanishq Abraham | 🇺🇸 USA | Biomedizin | 11 J. dreifacher AA |
| Laurent Simons | 🇧🇪 Belgien | Elektrotechnik | 11 J. 5 M. |
| Michael Kearney | 🇺🇸 USA | Bachelor | 10 J. 4 M. |
| Sho Yano | 🇺🇸 USA | Bachelor | 12 J. |
William Maillis 9 year old college student CBS
William Maillis astrophysics prodigy Pittsburgh
Der Fall William Maillis gehört zu den wenigen zeitgenössischen amerikanischen Wunderkind-Geschichten, die sich explizit mit theologischer Motivation auseinandersetzen. Die klassischen religionsphilosophischen Argumente, die er zu verfolgen beabsichtigt — Feinabstimmung, kosmologische Konstanten, die tiefere Frage, ob die mathematische Struktur des Universums auf Design hindeutet —, werden in der akademischen Religionsphilosophie ernst genommen, liegen aber weitgehend außerhalb des Mainstreams der akademischen Astrophysik.
Der Fall wirft daher eine Frage auf, die die Hochbegabten-Literatur schließlich beantworten muss: Was geschieht mit einem Kind, dessen explizite Forschungsmotivation in religiösen Begriffen formuliert ist, wenn seine nachfolgende berufliche Ausbildung in einer Gemeinschaft stattfindet, die dieser Rahmung weitgehend ablehnend gegenübersteht? William hat noch nicht die Phase erreicht, in der dieser Konflikt typischerweise auftritt. Sein bisheriger Fortschritt deutet darauf hin, dass die kognitive Entwicklung real ist und die Arbeit real sein wird, selbst wenn sich die Rahmung unter akademischem Druck verschiebt. Die Rahmungsfrage ist eine für die Philosophen, nicht für die Astrophysiker. Die Astrophysik ist die Arbeit.
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